Im Zuge der Coronavirus-Pandemie musste Medicalis grosse Flexibilität beweisen, um den Anforderungen seiner Partner in einer noch nie dagewesenen Situation, die sowohl eine menschliche als auch eine organisatorische Herausforderung darstellte, gerecht zu werden. Glücklicherweise konnte sich David Paulou, neuer Direktor des auf den Gesundheitsbereich spezialisierten Fachunternehmens, auf ein starkes und engagiertes Team verlassen. Gemeinsam begleiteten sie die Pflegekräfte während der Krise und wurden zu Zeugen ihrer einzigartigen Hingabe.

Jeden Abend während der gesamten Lockdowns begaben sich die Schweizer auf ihre Balkone, um Ärzten und Pflegekräften zu applaudieren. Allein oder mit der Familie, manchmal sogar zusammen mit dem gesamten Viertel, brachten sie ihre Solidarität zum Ausdruck in dem Wissen, im Kampf gegen Covid-19 auf das Engagement eines ganzen Berufsverbands vertrauen zu können. Auch in den sozialen Netzwerken drückten viele ihre Anerkennung für die Selbstlosigkeit des Pflegepersonals aus, indem sie entsprechende Botschaften und Fotos posteten. « Nun, da die Pandemie unter Kontrolle zu sein scheint und die Einschränkungen in allen Bereichen der Gesellschaft langsam wieder aufgehoben werden, hoffen wir, dass diese Dynamik anhält und das Pflegepersonal nicht von der Bevölkerung und den Behörden vergessen wird », so David Paulou, neuer Direktor der Unternehmenssparte Medicalis, der er 2015 als Berater beitrat, bevor er die Leitung der Genfer Agentur übernahm.

Alltagsleben hinter sich gelassen

Medicalis engagierte sich in dieser noch nie dagewesenen Situation an vorderster Front und befand sich in ständigem Kontakt mit dem Krankenhauspersonal und den verschiedenen Einrichtungen, die im Kampf gegen die Pandemie mobilisiert wurden. « Über den regelmässigen Austausch mit den Pflegekräften haben wir miterlebt, wie jeder einzelne mit dieser Situation umging. Einige entschieden sich dafür, im Hotel zu übernachten und sich zu isolieren. Andere ergriffen alle notwendigen Vorsichtsmassnahmen und gingen abends zu ihren Familien nach Hause, lebten allerdings in der ständigen Angst, diese zu infizieren. Sie alle haben ihren gewöhnlichen Alltag hinter sich gelassen und einen Mut bewiesen, den man einfach respektieren muss », so David Paulou.

Und das Team von Medicalis, das mit zehn Mitarbeitern in Genf und fünf Mitarbeitern in Lausanne die gesamte französische Schweiz betreut? « Wir mussten unsere gesamte Organisation schnell überdenken und uns mit einer aussergewöhnlichen Situation auseinandersetzen, die niemand wirklich vorausgesehen hatte. Innerhalb weniger Stunden, kurz bevor die Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt wurden, mussten wir die Aufgaben entsprechend zuweisen und unsere Kunden auf geeignete Weise aufteilen. Jeder von uns war an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr verfügbar. Ich habe echte Hochachtung für alle unsere Berater, die trotz der manchmal schwierigen Umstände nicht Aufgaben und Flexibilität bewiesen, was von unseren Kunden besonders geschätzt wurde. »

Ein starkes und engagiertes Team

Entgegen der Erwartungen haben die vergangenen drei Monate keinen starken Anstieg bei den Vermittlungen mit sich gebracht. Stattdessen kam es zu einer Umverteilung der Pflegekräfte innerhalb der Dienststellen und Einrichtungen. « Bereits ab der zweiten Woche des teilweisen Lockdowns mussten zahlreiche Einrichtungen schliessen, während Wahleingriffe und ambulante Behandlungen ausgesetzt waren. Das zwang uns, das Personal in die akute Pflege zu verlegen. Zunächst mussten wir jedoch sämtliche Profile prüfen, um zu sehen, wer für den dortigen Einsatz geeignet war. Glücklicherweise vertrauen viele Pflegekräfte seit Jahren auf unsere Unterstützung, wir kannten sie also gut und konnten sehr schnell reagieren, um sie dorthin zu senden, wo wir wussten, dass sie besonders nützlich sein würden », erklärt David Paulou weiter.

Darüber hinaus mussten die Berater von Medicalis sich auch um eine Reihe von Verwaltungsfragen kümmern – insbesondere im Zusammenhang mit dem weiteren Grenzübertritt für Grenzgänger, die für zahlreiche Krankenhäuser in der französischsprachigen Schweiz eine wichtige Rolle spielen. « Die Situation war besonders vor der Einführung der Pendlerbescheinigung schwierig. Aber wir schafften es, einen kühlen Kopf zu bewahren, und die Situation wurde relativ schnell geklärt. Was mich betrifft, der gerade die Leitung des Fachunternehmens übernommen hat, stellte dieses Frühjahr definitiv eine Bewährungsprobe in einer sehr ungewöhnlichen Situation dar. Ich hatte wirklich grosses Glück, auf ein so starkes und engagiertes Team zählen zu können! » 

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